Was braucht es, um ein Buch zu schreiben? Für mich ist es der unbedingte, vielleicht sogar bedingungslose Wunsch und Wille der Autor*in, eine Botschaft in die Welt zu bringen. Klar ist: Noch weiß die Welt nichts von deinem fantastischen und wichtigem Thema. Und ehrlich: Sie muss es auch nicht wissen. Die Erde dreht sich auch ohne dein Thema weiter. Es kann nur von dir die Energie für dieses Buch ausgehen. (Es sei denn, du bist schon berühmt😊 und jemand möchte davon profitieren.)
Die Energie rührt von starken Gefühlen her: Wut, Trauer, Empörung, Freude, Neugier … Sie sind deine Energie- und Motivationsquelle. Sie helfen dir, dich regelmäßig an den Schreibtisch zu setzen und führen dich aus dem Tal des Zweifels wieder heraus.
Noch gibt es keine Leser*innen, kein Interesse, kein Wissen über deinen spezifischen Zugang zum Thema. Das Blatt ist leer, die Word-Seite auch. Ich habe damit angefangen mir zu überlegen:
- warum ich dieses Buch schreibe
- für wen ich dieses Buch schreibe
- was mein Buch bewirken soll
- was mich davon abhalten könnte, es zu schreiben
Es kommt der Punkt, wo du diese Fragen für dich beantwortet hast, aber nicht weißt, wie es weitergeht: Wie führst du die schon entstandenen Textfragmente und Gedanken zusammen? Wie entsteht ein Konzept für dein Buch? Soll es ein Fach-, Sach- oder Expertenbuch werden? Das und anderes thematisiere ich in den nächsten Posts.