Porträt

Und das bin ich:

Persönliches:

Ein gebürtiger „Fischkopp“; vor 43 Jahren in Neustadt in Holstein geboren. Mutter: Holsteinerin, Vater: Schwabe!
Nachdem ich das Laufen noch im mir bis heute geliebten Ostseebad Heiligenhafen gelernt hatte, war ich beim Schwimmenlernen
schon Kölnerin. Dort leben meine Eltern und Geschwister – neben meinen Freund*innen die famosesten Menschen der Welt – auch immernoch. Ich hingegen bin nach dem Abitur und einem Abstecher an die Universität Köln nach Dortmund gezogen und habe dort Gesang studiert. Auch meine ersten beruflichen Sporen, u.a. im Opernchor des Theaters Dortmund, habe ich mir im Ruhrpott verdient.
2005 bin ich als Souffleuse ans Theater Pforzheim gekommen. In der Stadt habe ich mich sofort zu Hause gefühlt. Dennoch habe ich nach ein paar Jahren eine einmalige Chance genützt und gekündigt, um für ein knappes halbes Jahr als Souffleuse an der Königlichen Oper Stockholm zu arbeiten.
S
eit 2009 arbeite ich in der organisatorischen Schnittstelle des Theaters Pforzheim, dem Künstlerischen Betriebs und Orchesterbüro. 2015 habe ich mich zudem auf berufliches Neuland begeben und ein Kolleg über Theaterwissenschaften in der VHS Pforzheim gegeben.
Dass ich wieder in Pforzheim gelandet bin, war eine Laune der Geschichte über die ich sehr froh bin, weil ich mich hier echt sauwohl fühle!
Meine persönlichen Interessen sind Kunst und Kultur im weitesten Sinne, Geschichte und Sprachen. Ich gehe wahnsinnig gerne wandern; für’s Entspannen taugt mir außerdem lesen, puzzlen, kochen und (Balkon-)gärtnern.
Ich bin eine der Sprecher*innen der Pforzheimer Initiative gegen Rechts, außerdem Mitglied der hiesigen Greenpeace-Gruppe. Und um auch unmittelbar etwas Positives zu bewirken, bin ich seit sechs Jahren Lesepatin im Bernhardushaus. Eine der wichtigsten persönlichen und politischen Erfahrungen habe ich letzten Sommer gemacht, als ich eine Woche lang mit Greenpeace an Bord der BELUGA II auf der Nordsee unterwegs war, um (erfolgreich!) gegen Ölbohrungen im Nationalpark Wattenmeer zu mobilisieren.
Ich  bin Mitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Galerie Brötzinger Art.

Politisches:

Und irgendwie habe ich einen Narren an Politik gefressen, getrieben von der Vorstellung, die Welt ein bisschen besser machen zu können: Das Klima doch noch zu retten, die finanzielle Ungleichheit in unserer Gesellschaft und der globalen Weltgemeinschaft zu beseitigen, eine Welt ohne Waffen zu schaffen. Dazu braucht es eine starke Zivilgesellschaft und Parteien, die deren Forderungen politisch durchsetzen.
Nachdem ich in einer Familie aufgewachsen bin, die in der Friedensbewegung aktiv war und für mich als Jugendliche den Umweltschutz entdeckt habe (weshalb ich z.B. nie den Führerschein gemacht habe), bin ich 2007 bei Bündnis 90/ Die Grünen eingetreten. Ich konnte und kann mich mit den meisten ihrer politischen Überzeugungen und Ziele identifizieren.
Im 
Kreisverband Pforzheim und Enzkreis bin ich ziemlich schnell aktiv geworden: Von 2008-2010 war ich Beisitzerin im Vorstand, seit 2012 bin ich geschäftsführendes Vorstandsmitglied.
Aktiv bin ich zudem in der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Demokratie und Recht, deren Sprecherin ich von 2010 bis 2012 auch war, und in der LAG Kultur. Von dort delegiert zur Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Kultur, bin ich derzeit eine der stellvertretenden Sprecher*innen der BAG Kultur.
Mein politisches „Leib- und Magenthema“ sind seit langem und immernoch Freihandelsabkommen; um über die möglichen Auswirkungen von TTIP, CETA & Co. auf den Kulturbereich zu sprechen, war ich mehrfach zu Veranstaltungen eingeladen.
Bei der Landtagswahl 2016 bin ich um 60 Stimmen am Direktmandat für Pforzheim vorbeigeschrammt. Mit der Kandidatur für die Bundestagswahl habe ich nun ein neues Ziel vor Augen.

Mein Leitspruch ist: „Der Staat“ sind wir alle. Also sollten wir ihn auch alle mitgestalten.
Nichts weniger möchte ich tun.